Target Lifelong Learning
  • Home
  • Blog
  • Kontakt

Target
Lifelong Learning

Ausbildung – Schüler gehen auf Tuchfühlung

14/10/2017

0 Kommentare

 
Einen Tag nach der Job- und Weiterbildungsmesse „Abheben zum Traumjob“ bevölkern überwiegend Youngsters den Terminal Tango. Sie kommen in Klassenstärke, begleitet von ihren Lehrer/-innen auf die 11. Ausbildungs- & Studienmesse TALENTE. Hier eröffnet sich ihnen die Chance eines ersten Kontaktes zu einer ansehnlichen Zahl von Unternehmen, die eine solide Ausbildung im Rahmen des bewährten und weltweit anerkannten dualen Systems anbieten. Für die jugendlichen Besucher ein außergewöhnlicher Termin. Sie lernen bei dem speziell auf sie zugeschnittenen Event Ausbildungsbetriebe kennen und das in ungezwungenem Ambiente. Denn es sind Auszubildende, auf die sie an den Messeständen treffen. Da gibt es keine Berührungsängste, denn Menschen der gleichen Altersgruppe finden leicht eine Ebene, auf der sie kommunizieren. Eine Herangehensweise, die sich bereits bei vorangegangenen Veranstaltungen bewährt hat.

Unter dem Dach des ehemaligen  Charterflug-Terminal hat der Veranstalter Jobs Kompakt zahlreiche Unternehmen versammelt, die den Absolventen seit Langem vertraut sind: Bei ALDI, LIDL, PENNY, famila hat wohl ein jeder schon eingekauft. Und vielen wird Kleidung aus dem Hause Peek & Cloppenburg ein Begriff sein. Ebenso die breit aufgestellten Dienstleister wie Deutsche Post, Postbank oder die TELEKOM. Mac Donald steht bei der Jugend eh hoch im Kurs und TUI werden viele von ihnen mit attraktivem Urlaub in Verbindung bringen.

Diese Unternehmen und noch viele weitere namhafte Adressen aus dem Mittelstand befinden sich permanent auf der Suche nach qualifiziertem Nachwuchs. Um den stetig steigenden Ansprüchen in einer globalisierten Wirtschaft zu entsprechen, besteht auf Unternehmensseite Konsens über die daraus resultierende Verantwortung. Es gilt als oberster Grundsatz, Potentiale der jungen Generation zu erkennen, deren Elan und Enthusiasmus zu entwickeln und über eine duale Ausbildung fit für ihre berufliche Zukunft zu machen.

Die bereits eingangs erwähnten Lehrer/-innen unterstützen die ihnen Anvertrauten tatkräftig. Diesen Support gilt es auszubauen. So bietet sich an, über einen kontinuierlichen Dialog zwischen Schule und Unternehmen den Einstieg der Schüler/-innen ins Berufsleben zu optimieren. Zum Schluss eine Anregung: Den Zeitraum bis zur kommenden Messe zu nutzen, z.B. über einen Jour Fixe das Thema zu sondieren und auf der 12. TALENTE einen Round Table auf die Agenda zu setzen.
0 Kommentare

20. Job- und Weiterbildungsmesse in Hamburg

14/10/2017

0 Kommentare

 
Veranstalter von Messen wissen nur zu gut. Es ist eine anspruchsvolle Aufgabe, über einen langen Zeitraum das Interesse der Besucher stets aufs Neue auf sich zu lenken. Jobs-Kompakt stellt dies zum 20. Mal unter Beweis. Das Event Mitte Oktober ist das zweite im laufenden Jahr. Unter dem Motto Abheben zum Traumjob ergreifen Jobsuchende aus Hamburg und Umgebung die Chance, die Fühler auszustrecken zu „ihrem Wunsch-Arbeitgeber“. Professionell gestaltete Websites und Flyer der Unternehmen vermitteln einen Einblick in deren Aktivität. Treffen beide Parteien bei einer Messe aufeinander, entsteht  direkte Kommunikation; eine Win/Win-Situation. Gespräche also, die beide Seiten rasch voranbringen, noch dazu ohne den üblichen Aufwand, den die klassische Rekrutierung mit sich bringt. Personaler stimmen darin überein, dass die ersten Minuten über einen zielorientierten Follow Up von entscheidender Bedeutung sind. Salopp gesagt, ob die Chemie stimmt.

Unter dem Dach des Terminal Tango präsentiert sich den Interessierten eine stattliche Zahl an Ausstellern. Der Branchenmix aus Global Playern und Mittelstand reflektiert – quasi als informativen Nebeneffekt – eine Leistungsschau lokaler Unternehmen und deren Beitrag zur wirtschaftlichen Stabilität der Standortes und seiner Umgebung. Abzulesen u.a. am Personalbedarf.

Besucher, die wissen möchten, welche Trends den Arbeitsmarkt fortan mitbestimmen, erfahren aus erster Hand, dass Branchengrößen der Zeitarbeit (Arbeitnehmerüberlassung) wie Randstad ihr Augenmerk auf hochqualifizierte Berufsgruppen richten. So hat sich die Unternehmenstochter GULP exklusiv auf Fachkräfte in den Bereichen IT, Engineering und Finance verlegt.

In den Medien ist das Thema Altenpflege allgegenwärtig. Der hohe Bedarf an Pflegekräften hat  zahlreiche spezialisierte Dienstleister veranlasst, im Terminal Tango Präsenz zu zeigen. Flankiert von einem fachkundigen Beratungsteam Altenpflege Ausbildung des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben.

Zum Ausklang der Messe erscheint eine kleine Bilanz angebracht. Aussteller und Besucher stimmen in ihrer Bewertung überein. Das Konjunkturbarometer zeigt eine stabile Schönwetterlage. Die Wirtschaft im Norden ist solide aufgestellt. Ein gutes Omen!
 
0 Kommentare

viel neues bei rackow

24/9/2017

0 Kommentare

 
Mit Ausgang Sommer 2017 erfolgte bei der Hamburger Rackow-Schule der Stabswechsel. Als neue Gebietsleiterin übernimmt Nancy Spangenberg den Bereich SBH Nord. Damit setzt die in Paderborn ansässige Zentrale auf eine bewährte junge Kraft. Nach einem kurzfristigen Side Trip bei einem Marktbegleiter kehrt Nancy Spangenberg heim in die Dienste der solide aufgestellten SBH-Gruppe.

Anspruchsvolle Aufgaben gilt es zu bewältigen. Vorgänger Dr. Jan Lippmann, bestens im Markt vernetzt, hat hohe Standards gesetzt. In den zwei Jahren an der Spitze des Unternehmens pushte Lippmann den Umsatz in ungeahnte Höhen. Ihm folgen mehrere der ihm direkt zuarbeitenden qualifizierten Mitarbeiter zur Stiftung Berufliche Bildung (SBB). Dieser Träger lässt aufhorchen; er begab sich mit Beginn 2017 auf Einkaufstour. Dezidiert setzt er auf Expansion. So gelang es der SBB, erfahrene Mitarbeiter traditioneller Bildungsanbieter an sich zu binden.

Im Hause Rackow besteht eine der ersten Amtshandlungen der neuen Gebietsleiterin in einer Verlegung der Schule innerhalb der Bildungsträger-Hochburg Hammerbrook. Keine große Affäre, der neue Sitz an der Hammerbrookstraße 73 liegt nur einen Steinwurf von der bisherigen Adresse entfernt.

Der am Platze be- und anerkannte Bildungsträger Rackow zeigt ungebrochen Präsenz bei lokalen Messen für Jobs und Weiterbildung, zuletzt Ende September auf dem 8. Hamburger Bildungskiez im Hühnerposten. Besucher suchten jedoch vergeblich nach dem vertrauten Rackow-Logo. An seiner Stelle zeigt nun die SBH Flagge. Corporate Identity above all! Das Erscheinungsbild bestätigt für alle sichtbar: Veränderung bleibt die alles beherrschende Konstante. Und just auf Veränderung als Ausdruck neuer Herausforderungen kommt es an, kontinuierlich steigende Ansprüche auf Unternehmensseite in puncto Weiterbildung (Stichwort Arbeit 4.0) zukunftsorientiert, praxisnah und effizient zu bedienen. Digitalisierung ante portas!
 
 
0 Kommentare

viel Neues bei rackow

24/9/2017

0 Kommentare

 
0 Kommentare

8. hamburger Bildungskiez

22/9/2017

0 Kommentare

 
Der Branchentreff in Sachen Weiterbildung findet 2017 am 21. September statt, wenige Tage vor der Bundestagswahl. Parallel dazu werben die Parteien mit den Programmen ihrer jeweiligen Agenda. Die wird durchgehend vom Thema Bildung bestimmt. Darüber herrscht Konsens, wobei einige sich mit dem Schwerpunkt Digitalisierung profilieren.

Beim Thema Digitalisierung atmen die Besucher vom 8. Bildungskiez im Hühnerposten nicht einmal ansatzweise den Hauch der Zeitenwende. Die Aussteller setzen vielmehr übereinstimmend auf altbewährte Rezepte. Bei einem Rundgang durch die Halle gewinnt der Besucher den Eindruck, dass der Wandel noch nicht identifiziert wurde. Obwohl Digitalisierung zukunftsweisende Bedeutung zukommt, scheint die Branche davon noch nicht vollends durchdrungen zu sein. Etwas überspitzt formuliert: Digitalisierung ist für die Unternehmen längst Fakt. Das Rennen ist in vollem Gange; die Bildungsanbieter verharren in den Startlöchern. Dabei läge gerade in der Digitalisierung eine Chance für sie, sich von dem Gros der Marktbegleiter deutlich sichtbar abzuheben. Dieser „final call“ richtet sich zuvorderst z.B. an Träger mit SAP-Lizenz. Bei ihnen erwartet der Besucher eine hohe Affinität zu dem Thema.

Auf dem diesjährigen Bildungskiez zeigt auch WBS Flagge. Der Anbieter fiel bereits vor einem halben Jahr angenehm auf bei der Personalfachmesse PERSONAL NORD 2017. Ein Firmenvertreter meldete sich in einem Fachvortrag zu Wort, in dem er seinem Publikum anschaulich Digitalisierung nahe brachte.

Der Bildungskiez sollte stets im Auge behalten, mit innovativen Ideen an die Öffentlichkeit zu treten. Exakt drei Wochen später bereits „hebt der große Bruder Jobs-Kompakt ab zum Traumjob“. Gestartet wird diese stark frequentierte Job- und Weiterbildungsmesse traditionell im Terminal Tango. Am Folgetag wird mit TALENTE KOMPAKT jungen Menschen ein auf ihren Bedarf an Ausbildung, bzw. Studium maßgeschneidertes Forum geboten. Der eingeschlagene erfolgsorientierte Weg dient als probate Anregung, ein Alleinstellungsmerkmal zu entwickeln.
 
en.
0 Kommentare

8. hamburger Bildungskiez

22/9/2017

0 Kommentare

 
0 Kommentare

SZ analysiert Qualifizierung von Arbeitsuchenden

7/8/2017

0 Kommentare

 
„Gefangen auf der Schulbank“ titelt die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG in ihrem Wirtschaftssteil in der Wochenend-Ausgabe vom 29. Juli 2017. Den Autoren Lea Hampel und Thomas Öchsner dient der Werdegang eines jungen Langzeitarbeitslosen als symptomatisches Beispiel. In der Vergangenheit mangelte es nicht an Beiträgen in der deutsche Medienlandschaft, die sich kritisch mit den von der Bundesagentur für Arbeit (BA) aufgelegten Programmen auseinander setzen. Auch das SZ-Autorenduo äußert berechtigte Kritik daran, allerdings lassen sie es dabei nicht bewenden. Vielmehr lassen sie zwei ausgewiesene Experten der Materie zu Wort kommen: Dr. Dirk Kratz, Unidozent in Rheinland-Pfalz, hat im Rahmen seiner Tätigkeit untersucht, womit Langzeitarbeitslosen künftig besser gedient wäre. In die gleiche Richtung denkt auch Stefan Sell, ein medienaffiner Professor für Sozialpolitik an der Hochschule Koblenz. Seine Kritik richtet Sell an die Adresse der Jobcenter. Ihnen wirft er vor, zu viele Arbeitslose in kurzfristigen Maßnahmen unterzubringen. Darüber hinaus bemängelt er die wenig homogene Zusammensetzung der Teilnehmer.

Sell plädiert dafür, anstelle mehrmaliger kurzfristiger Maßnahmen zwischen vier Wochen und bis zu drei Monaten, künftig in langfristige Weiterbildung zu investieren. Personalverantwortliche richten bei Durchsicht von Lebensläufen ihr Augenmerk auf Abschlüsse. Diese wiederum kann der betroffene Personenkreis nur im Zuge langfristig ausgelegter Programme erzielen.

Mit der Durchführung der Maßnahmen beauftragen BA und Jobcenter eine gigantische Phalanx von Seminar-Anbietern. Die SZ beziffert deren Zahl mit  mehreren Tausend und allein diese Größenordnung sagt aus, dass es sich um ein Milliardengeschäft handelt. Besonderer Beliebtheit in der Branche der geförderten beruflichen Weiterbildung erfreuen sich die sog. Aktivierungs- und Vermittlungsgutscheine (AVGS). 2015 brachte die BA bundesweit 230.000 der begehrten Wertschecks unter die Bildungsanbieter. Der hohe Stellenwert der AVGS wird ersichtlich angesichts der stattlichen Zahl von 1,2 Mio. Teilnehmern in Maßnahmen zur Aktivierung der beruflichen Eingliederung.

Der SZ-Beitrag wartet mit weiteren aussagekräftigen Fakten und Ziffern auf. Last not least werfen die Autoren einen Blick auf die Bezahlung der eingesetzten Dozenten, die in der Regel auf Honorar-Basis erfolgt.

​Kurz zusammengefasst. Aufschlussreiche und daher lohnenswerte Berichterstattung über die bundesdeutsche Bildungsindustrie, als Fachlektüre ausdrücklich empfohlen:
https://t.co/LLeyvzCRVN
 
 
0 Kommentare

SZ analysiert Qualifizierung von Arbeitsuchenden

7/8/2017

0 Kommentare

 
0 Kommentare

„Abheben zum Traumjob“: Die Karrieretage im Frühjahr 2017

1/5/2017

0 Kommentare

 
Die letzte Woche im April 2017 sollte die Agenda von Messebesuchern rund um das Thema Personal und Arbeit bestimmen. Den Auftakt bildet die PERSONAL NORD in den Messehallen Anfang der Woche. Damit gleichzuziehen, diese Zielsetzung nimmt das Team der JOBWOCHE mit Bravour. Und versammelt zur Wochenmitte mehrere Hundertschaften von Jobsuchenden unter dem Dach des stillgelegten Charterflug-Terminals Tango. Die Stille weicht einem geschäftigen Messegeschehen. Und das bereits zum 19. Mal.
„Never change a winning team“. Das ist bekannt, das ist richtig. „Never change a successful concept“. So hingegen könnte das Motto lauten für die Hamburger Karrieretage am 26. und 27. April. Hier erwartet die Besucher ein ausgesuchter Branchenmix von rund 150 Ausstellern. Für Personaler bekannter Branchengrößen hat sich diese Messe als geeignetes Tool ihrer Rekrutierung entwickelt. Ihnen sind die künftigen Herausforderungen bewusst, die auf ihr Unternehmen im Zuge von Arbeit 4.0 zukommen. Die Hamburger Karrieretage eröffnen ihnen einen direkten Kontakt zu potentiellen Bewerbern.

Gestaffelte Besuchszeiten haben sich als hilfreich erwiesen, den Besucherstrom in überschaubarer Größenordnung zu halten. Bewerber geraten nicht unter Zeitdruck, sich zu präsentieren. Sie können Fragen formulieren, die Vertreter der Unternehmen beantworten diese on the spot. Der gegenseitig gewonnene Eindruck im Verlauf dieses ersten Dialogs ist ein ausschlaggebender Schritt im Rekrutierungsprozess. Dieser findet zudem in einem zwanglosen Ambiente statt.

Einige Aussteller der beruflichen Weiterbildung haben sich auf dem Markt fest etablieren können. Das spiegelt leicht erkennbar die Besucherzahl am Stand wider. So bemerkt Peter Thomsen, Bildungsberater bei date up, bereits gegen Mittag, dass sich die Teilnahme für sein Unternehmen rentiert habe. Und damit dürfte er nicht alleine stehen. Am Abend berichtet das HAMBURG JOURNAL auf NDR 3 von dem Event, das von ca. 15.000 Besuchern frequentiert wurde.

Last not least sei noch ein ständiger Begleiter erwähnt, draußen vor der Tür. Ein paar Aktivisten aus dem linken Lager versuchten wiederum, lautstark Stimmung gegen die Veranstaltung zu machen. Es blieb bei dem Versuch; die Besucher schenkten ihnen herzlich wenig Beachtung.

Die 10. TALENTE kompakt am Folgetag bedient die Zielgruppe Schulabgänger. In Klassenstärke, begleitet von ihren Lehrern, strecken sie ihre Fühler aus in Richtung Ausbildungsplatz, bzw. weiterführende Studien. Die Aussteller haben ihre Stände überwiegend mit ihren Azubis besetzt. Ganz ohne Berührungsängste kommen die Schulabgänger so mit Gleichaltrigen ins Gespräch.  Die Ausbildungsbetriebe wissen sich optimal vertreten, setzen auf ihre Youngsters als ideale Ansprechpartner für den Nachwuchs. Die Unternehmen haben erkannt, dass junge Menschen ihre eigene Art der Kommunikation praktizieren. Und deren Ton treffen am besten Menschen derselben Generation.

Kreativität ist angesagt. Um die Aufmerksamkeit des jugendlichen Publikums zu bekommen, hat sich PENNY etwas Besonderes einfallen lassen. Einen persönlichen Stärken-Check. Dazu hat der Lebensmittel-Einzelhändler einige PC-Terminals an seinem Stand aufgestellt (ANTES DISC 3.0 Analyse). Innerhalb von sieben Minuten beantwortet der Besucher Fragen zur Selbsteinschätzung per Mausklick. Das Ergebnis erhält er wenig später auf seinem E-Mail-Account. Die übereinstimmende Meinung der juvenilen Zielgruppe: Cool.
 
0 Kommentare

Personal Nord 2017

27/4/2017

0 Kommentare

 
Ein Jahr ist ins Land gegangen seit der PERSONAL NORD 2016. Diese Fachmesse hat Maßstäbe gesetzt. Und somit galt es, einmal mehr der Erwartungshaltung von Ausstellern und Besuchern zu entsprechen. Am 25. und 26. April 2017 ging die PERSONAL NORD zum siebten Mal über die Bühne. Alle am Arbeitsprozess Beteiligten verfolgen mit großer Aufmerksamkeit die dynamischen Veränderungen, die auf sie zukommen. Digitalisierung ist in aller Munde. Doch was genau steckt hinter diesem Begriff? Zu Beginn der Messe liefert Heiko Miedlich, Leiter Projektentwicklung der WBS Akademie, eine prägnante Definition. Innerhalb von nur 30 Minuten bringt er die Essentials auf den Punkt. Und spannt den Bogen, wie mit Digitalisierung Lernen gelingen kann. Der Zuhörer erfährt (zu seiner Beruhigung), dass Digitalisierung nur im Zusammenspiel mit den Menschen praktikabel ist.

Als gesicherte Erkenntnis gilt inzwischen, dass die Mehrheit der Beschäftigten mobiles Arbeiten befürwortet. Damit einher geht auch die Bereitschaft, sich nicht auf „seinen“ räumlichen Arbeitsplatz im Unternehmen zu fixieren. In den letzten Jahren rückten Beschäftigte die vielzitierte Work-Life-Balance stärker in den Vordergrund. An diese Stelle tritt nach Ansicht von Markus Köhler, Leiter Personal von Microsoft Deutschland, zunehmend das Modell des Work-Life-Flow. Der Begriff beschreibt eine individuelle, selbstbestimmte Gestaltung des Alltags und fließende Übergänge zwischen Arbeit und Privatem. Kurz skizziert: die Weiterentwicklung der Work-Life-Balance.

Mobile Denkweisen (Mobile Mindset) bestimmen künftig die Agenda des Arbeitsmarktes. Das Thema ruft nicht nur Beschäftigte auf den Plan: Welche Kompetenzen muss ich als Mobile Worker einbringen? Desgleichen werden Unternehmer vor die Frage gestellt: Was muss ich als Arbeitgeber beachten, wenn ich mobiles Arbeiten einführe?

Die PERSONAL NORD wird zum siebten Mal in Hamburg veranstaltet. Dabei sind die Startups unaufhaltsam auf dem Vormarsch. Im Vergleich zum Vorjahr haben sie ihre Messepräsenz verdreifacht. Innovative Konzepte haben sich ein paar Youngsters aus Berlin auf die Fahne geschrieben. Einer von ihnen, mobile Job, überrascht mit einem verblüffenden Konzept. Und wieder einmal gilt: Den Geschäftsmodellen liegen stets einfache Ideen zugrunde. Man muss eben nur drauf kommen. Ihren Auftraggebern geben die Berliner ein Versprechen  - schlicht und ergreifend - „Wir liefern Bewerber, keine Klicks.“

​Hand aufs Herz. Egal, ob es sich darum dreht,  mich als Bewerber oder aber meine Geschäftsidee als Unternehmensgründer/-in an den Mann / die Frau zu bringen. In allen Fällen bin ich dazu vergattert, den „richtigen“ Ton zu treffen. Eine überzeugende Performance zu diesem Thema liefert Markus Jotzo ab. Auch Kommunikation unterliegt ständiger Veränderung. Dies steht im Fokus seines gut besuchten Vortrags. „Mutig, unbequem und stolz“ zeigt er Wege auf, wie man für sich und – notabene – andere die besten Ergebnisse erzielt. Der Querdenker verlässt bewusst klassische Strukturen und ermuntert dazu, altbewährte, aber nicht mehr zeitgemäße Pfade zu verlassen. Er denkt Kommunikation neu, Differenzierung ist das bestimmende Element seiner Präsentation: Um nachhaltig wahrgenommen zu werden, muss ich mich spürbar abheben von den „Anderen“, mein wording pointiert einsetzen. Kein leichtes Unterfangen, aber darauf kommt es letztlich an. To be or not to be!
 
0 Kommentare
<<Zurück
Powered by Create your own unique website with customizable templates.